VPN-Verbindungen sicher zu teilen klingt zunächst wie ein Widerspruch. Warum sollte eine verantwortungsbewusste IT-Administration freiwillig die Schlüssel zum Schloss in die Cloud legen?
Die Frage ist berechtigt. Die überraschende Antwort: Nicht die Cloud an sich ist das Risiko. Entscheidend ist, wie VPN-Zugänge geteilt werden, wer die zugrunde liegende Konfiguration sehen kann und ob sich ein erteilter Zugriff auch wieder entziehen lässt.
Die Cloud hat nicht automatisch die Schlüssel
„In der Cloud“ beschreibt lediglich, wo ein Dienst verfügbar ist. Es sagt nichts darüber aus, wie sicher Ihre Daten gespeichert sind oder wer darauf zugreifen kann.
Eine per E-Mail verschickte VPN-Konfiguration, ein in einen Chat kopierter Pre-Shared Key und ein verschlüsseltes System zum Schutz sensibler Daten können alle die Cloud nutzen – ihre Sicherheitseigenschaften unterscheiden sich jedoch grundlegend.
Werden VPN-Einstellungen per E-Mail oder Chat geteilt, geraten Kopien schnell aus der Kontrolle der Administration. Sie verbleiben möglicherweise in Postfächern, Archiven, Backups, weitergeleiteten Nachrichten, Benachrichtigungsvorschauen und auf privaten Geräten. Ändert sich eine Konfiguration, muss der Zugriff entzogen werden oder verlässt jemand das Unternehmen, muss die IT erst herausfinden, wo diese Kopien gelandet sind und ob sie weiterhin verwendet werden können.
Die unbequeme Wahrheit: Wenn Ihr Team VPN-Details manuell weitergibt, liegen die Schlüssel möglicherweise längst in der Cloud – nur an Orten, die Sie nicht zentral kontrollieren können.
Was VPN Tracker TeamCloud anders macht
VPN Tracker TeamCloud ersetzt improvisierte Freigaben durch ein speziell entwickeltes System zur Bereitstellung und Verwaltung von VPN-Verbindungen.
Die Administration richtet eine Verbindung einmal ein, weist den passenden Personen oder Benutzergruppen Zugriff zu und veröffentlicht sie direkt in deren VPN Tracker Apps. So entsteht ein zentraler Kontrollpunkt statt einer wachsenden Sammlung unverwalteter lokaler Konfigurationen.
Es muss keine Konfigurationsdatei per E-Mail verschickt und kein Pre-Shared Key in Slack kopiert werden. Auch müssen Anwender:innen keine komplexe Konfiguration fehlerfrei nachbauen. Ändert sich eine Einstellung, aktualisiert die Administration die zentrale Verbindung und rollt die neue Version aus. Der Zugriff lässt sich präzise für einzelne Personen oder Benutzergruppen steuern, sodass jede Person nur die für ihre Rolle erforderlichen Verbindungen erhält.
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Mit zentral verwalteten VPN-Zugängen bleiben die Schlüssel zum Schloss sicher.
Wird ein Zugriff nicht mehr benötigt, kann ihn die Administration zentral entziehen. Eine TeamCloud Verbindung lässt sich außerdem dauerhaft für das Team löschen und von den Geräten aller Teammitglieder entfernen. Das unterscheidet sie grundlegend von einer eigenständigen lokalen Verbindung oder einer exportierten Datei.
Sobald eine lokale Kopie einer Verbindung verteilt wurde, kann die Administration sie nicht zuverlässig zurückrufen oder aus der Ferne löschen.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Wir können Ihre Verbindungsdetails nicht lesen
TeamCloud schützt VPN-Verbindungsdaten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Verschlüsselungsschlüssel sind an einzelne Teammitglieder gebunden und werden nicht auf den TeamCloud Servern vorgehalten. Der Dienst kann die gespeicherten Verbindungsdaten daher nicht entschlüsseln. Die VPN Tracker Server speichern und synchronisieren die verschlüsselten Daten, haben aber keinen Zugriff auf die unverschlüsselten Verbindungsdetails.
Selbst wenn eine Administration eine Verbindung auf my.vpntracker.com verwaltet, finden Ver- und Entschlüsselung lokal im Browser statt. Unverschlüsselte Verbindungsdetails werden nicht über die VPN Tracker Server übertragen. Klar gesagt: Selbst wenn wir Ihre VPN-Konfiguration einsehen wollten, ist das System so konzipiert, dass wir es nicht könnten.
Unabhängige Infrastruktur unter der Kontrolle von VPN Tracker
VPN Tracker wird von equinux in München unabhängig entwickelt und betrieben. Ihre verschlüsselten TeamCloud Daten werden hier auf unseren eigenen Servern gespeichert. Für Speicherung und Zugriff sind wir nicht von Cloud-Diensten Dritter abhängig. So behalten wir die Kontrolle über den Dienst und seine Sicherheitsarchitektur, während die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung dafür sorgt, dass der Inhalt Ihrer Verbindungsdaten für uns unzugänglich bleibt.

Vollständig Ende-zu-Ende-verschlüsselte Verbindungsdaten werden sicher in unserem unabhängigen Rechenzentrum in München gespeichert.
Unabhängigkeit und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung lösen zwei unterschiedliche Aufgaben: Wir kontrollieren die Infrastruktur, während Sie und Ihr autorisiertes Team die Kontrolle über die Informationen behalten.
Warum VPN Tracker Team Management mehr ist als nur „Cloud Sharing“
- Zentrale Kontrolle: Verwalten Sie Verbindungen, Berechtigungen, Änderungen und Löschungen in einer zentralen Administrationsumgebung.
- Rollenbasierter Zugriff: Weisen Sie Verbindungen gezielt einzelnen Personen oder Benutzergruppen zu, statt dieselbe Datei an alle zu verteilen.
- Minimalprinzip: Blenden Sie sensible VPN-Verbindungsdetails aus, während Teammitglieder die Verbindung weiterhin nutzen können.
- Zentraler Entzug und dauerhafte Löschung: Entfernen Sie den Zugriff, wenn jemand die Rolle wechselt, ein Gerät verliert oder das Unternehmen verlässt. Nicht mehr benötigte verwaltete Verbindungen lassen sich dauerhaft aus dem Team löschen.
- Kontrollierte Aktualisierungen: Rollen Sie Konfigurationsänderungen zentral aus, ohne dass jede Person eine alte Datei selbst ersetzen muss.
- Nachvollziehbarkeit: Nutzen Sie persönliche Konten und verwaltete Berechtigungen statt gemeinsam verwendeter Zugangsdaten und undokumentierter Übergaben.

Anwender:innen erhalten nur Zugriff, wenn Sie ihn freigeben.
Vergleichen Sie das mit einem Anhang im Postfach oder einer eigenständigen lokal gespeicherten Verbindung. Beide wissen nicht, wer weiterhin Zugriff haben sollte. Sie können ihre Inhalte nicht verbergen, sich nicht selbst aktualisieren und verschwinden nicht zuverlässig, wenn jemand das Unternehmen verlässt. TeamCloud unterstützt diese Kontrollen, weil es speziell für die verwaltete Bereitstellung von VPN-Verbindungen entwickelt wurde.
Geben Sie also die Schlüssel zum Schloss aus der Hand?
Nein. Richtig umgesetzt, legen Sie die Schlüssel in ein speziell dafür entwickeltes Verwaltungssystem, statt Kopien unter einer Reihe digitaler Fußmatten zu verstecken.
Eine gesunde Skepsis gegenüber Cloud-Diensten ist wertvoll. Sie bringt IT-Teams dazu, die entscheidenden Fragen zu stellen: Wo findet die Verschlüsselung statt? Wer besitzt die Schlüssel? Kann der Anbieter die Daten lesen? Lässt sich der Zugriff begrenzen und entziehen? Wird der Dienst unabhängig betrieben? Bei TeamCloud gibt es darauf konkrete Antworten. Dieses Sicherheitsmodell ist einer der Gründe, warum VPN Tracker weltweit von Tausenden Mac-Anwender:innen, IT-Fachleuten, Beratungsunternehmen und Unternehmen eingesetzt wird.
Praktische Checkliste für das sichere Teilen von VPN-Verbindungen
Bevor Sie sich für eine Methode zur Verteilung von VPN-Zugängen entscheiden, fragen Sie:
- Werden Verbindungsdetails verschlüsselt, bevor sie den Dienst erreichen?
- Kann der Dienstanbieter sie entschlüsseln?
- Kann die Administration den Zugriff nach Person oder Benutzergruppe beschränken?
- Können sensible Einstellungen für Anwender:innen verborgen bleiben?
- Lassen sich Zugriff und bereitgestellte Verbindungen zentral entfernen?
- Können Konfigurationsänderungen ausgerollt werden, ohne erneut eine Datei zu versenden?
Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten können, ist die „Cloud“ kein Grund zur Sorge. Lautet die Antwort Nein, ist es möglicherweise an der Zeit, keine Schlüssel mehr per E-Mail und Chat zu verteilen.
Sichere VPN-Zugänge, ohne die Schlüssel aus der Hand zu geben
Mit VPN Tracker für Teams verwalten Sie Verbindungen zentral, steuern Zugriffe, verbergen sensible Details und entziehen Berechtigungen bei Bedarf.
Erfahren Sie, wie VPN Tracker die sichere VPN-Verwaltung für Ihr Team vereinfacht:
Brauchen Sie Hilfe? Wir richten die sichere Verbindungsfreigabe für Sie ein
Die sichere Einrichtung von TeamCloud-Zugängen, die Migration bestehender VPN-Verbindungen und die passenden Berechtigungen für Benutzergruppen kosten Zeit. Unsere VPN-Berater:innen prüfen Ihre Konfiguration und unterstützen Sie beim Rollout – von Migration und Zugriffskontrollen bis zu Tests und Bereitstellung.


